Kurz zusammengefasst: Feuchtigkeit ist Reparaturursache Nummer eins bei Hörgeräten. Schweiß, Luftfeuchtigkeit und Kondenswasser setzen Elektronik und Hörer zu und führen zu Korrosion, Aussetzern und Ausfällen. Die beste Vorsorge ist die tägliche Trocknung: Akkugeräte 45 Minuten in der PerfectDry Lux und danach in die Ladestation, Batteriegeräte über Nacht in der UV DRY BOX. Wer beides in einem Schritt erledigen will, nimmt den Audinell PerfectDome, dort steht die Ladeschale während der Trocknung mit im Gerät und lädt.
Was Feuchtigkeit im Gerät anrichtet
Ein Hörgerät ist den ganzen Tag Körperwärme, Schweiß und Wetter ausgesetzt. Die Feuchtigkeit kondensiert in Mikrofonen, am Hörer und auf der Platine. Die Folgen kommen schleichend: erst dumpfer Klang und Aussetzer, dann Korrosion, am Ende der Ausfall. Das Tückische daran: Zwischen Ursache und Schaden liegen oft Wochen, weshalb viele den Zusammenhang nie bemerken. Ist doch einmal Wasser ins Gerät gelangt, hilft der Ratgeber Hörgerät nass geworden.
Die drei Trocknungs-Methoden im Vergleich
Elektronische Trockenbox (unsere Empfehlung): Trocknet mit sanfter Warmluft und reduziert mit UV-C-Licht zusätzlich Keime auf der Oberfläche. Für Akkugeräte ideal ist die PerfectDry Lux: Sie trocknet in rund 45 Minuten, danach kommen die Geräte für die Nacht in die Ladestation. Für Batteriegeräte ist die UV DRY BOX die passende Lösung: Sie trocknet über Nacht und schaltet sich automatisch ab.
Trockenbox mit Ladefunktion (für Akku-Hörgeräte): Wer Akkugeräte trägt, muss sonst zweimal ran: erst trocknen, dann umsetzen und laden. Der Audinell PerfectDome nimmt über zwei USB-Anschlüsse die Ladeschale mit auf. Die Geräte trocknen 60 Minuten mit Impulsbelüftung und fünf UV-C-LEDs und laden dabei. Am nächsten Morgen sind sie trocken, hygienisch sauber und voll. Der Innenraum misst 12 x 11 x 8,5 cm, die gängigen Ladeschalen passen also hinein.
Trockenkapsel: Die klassische Dose mit Trocknungsmittel-Kapsel braucht keinen Strom und ist gut für unterwegs. Sie arbeitet aber langsamer, ohne Wärme und ohne Hygiene-Funktion, zudem müssen die Kapseln regelmäßig ersetzt werden.
Trockenpuster: Der Puster bläst Feuchtigkeit gezielt aus Schallschläuchen, Otoplastiken und Schirmchen, eine sinnvolle Ergänzung für HdO-Träger sowie Ex-Hörer-Geräte, aber kein Ersatz für die Trocknung des Geräts selbst.
Die Abend-Routine vom Meister
Abends nach dem Herausnehmen: Gerät mit Tuch oder auriFIX-Spray abwischen. Akkugeräte kommen dann für 45 Minuten in die PerfectDry Lux und anschließend in die Ladestation, Batteriegeräte mit geöffneter Batterieklappe über Nacht in die UV DRY BOX. Mit dem PerfectDome fällt der zweite Handgriff weg, weil Trocknen und Laden gleichzeitig laufen. Zwei Handgriffe, die die Lebensdauer deiner Technik messbar verlängern. Das Komplett-Pflegeset bündelt Trockenbox und Spray zum Vorteilspreis.
Häufige Fragen
Reicht die Trockenbox einmal pro Woche? Besser täglich. Die Feuchtigkeit kommt schließlich auch täglich ins Gerät.
Mein Hörgerät ist IP68-zertifiziert. Muss ich trotzdem trocknen? Ja. IP68 schützt vor dem Wasserunfall, nicht vor der schleichenden Feuchtigkeit durch Schweiß und Kondenswasser.
Wie trockne ich Akkugeräte, wenn sie nachts in der Ladestation stehen? Entweder zweistufig mit der PerfectDry Lux, also erst das 45-Minuten-Programm und danach die Nacht in der Ladestation. Oder in einem Schritt mit dem Audinell PerfectDome, in den die Ladeschale mit hineinkommt und während der Trocknung lädt.
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